Sinuswellen

Es, das Leben, verläuft so. Zwischen den Hauptpolen Beinaheruhe und Faststurm, zwischen Klarheit und Konfusion, Ja und Nein. Und weil es offenbar in der unbestimmbaren neurobiologischen Bedingtheit so wie in der zellulären zugeht, nämlich nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip, fluten die Pole immer mit gleicher Kraft in die Poren der Weltmembranen ein. Braut sich also eine hinreichende Polarisation zusammen, ist die Kulmination kaum aufzuhalen. Dafür darf man auch immer annehmen, dass die Entladung ebenfalls unvermeidlich ist.

So kommt es, dass im Moment die Aktivität und Diesseitigkeit in Loritanien dominieren, und es kaum Fenster gibt, die einen ausbrechenden Blick aus der Umfangenheit bieten. Ich stecke im Tun fest, und obwohl sich alles noch konzertant vom Bewusstsein und der Reflexion begleiten läßt, bleibt keine Zeit mehr etwas aufzuschreiben. Und diese Zeit wird kommen.

Ein wenig vermisse ich mein Blubberversum, muss aber meist daran vorbeigehen und mich dem stellen, was von mir verlangt wird. Immanenz, Vigilanz. Tun.

Sobald wieder das grüne Licht der Kontemplation aufglimmt, wird hier nach bestem Wissen wieder dokumentiert.

Schiff ahoi!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu “Sinuswellen

  1. Das ist eben auch und genau deshalb Loritanien: inmitten des Tuns ab und an dort reinschaun, auf die zweitene Ebene legen und nicht zu vergessen, es irgendwann auf die erste zu wuppen 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s