dia,

004(das ist ein kommentar)  – das gedicht von rilke, das du öfter postetest, von denen, die wenn jetzt nicht, so lange kein haus haben werden, das liebe ich, es ist voller kulturtrauer, aber es könne auch etwas dergleichen archaisches meinen: dass, wer jetzt nicht vom wind verteilt wird, wohl länger auf standortwechsel und evolution warten wird müssen. es sind die samen, die die nicht der wind voranbringt, die dann in der stille warten.

oder sie sind auf vogelkot als transportmittel angewiesen … die langsamere art der völker- und seelenwanderung.

an den fäden meiner armbänder lerne ich über das weben der zeit: wie etwa eine weggabelung durch eine einzige „verkehrte“ verknotung relevant wird; wie man bei bestehender anordnung der fäden, durch einen einfachen trick, den richtungswechsel, ein ganzes muster beeinflusst. ein atemzug, und alles ist anders. deshalb feiere ich zunehmend jubelnd jedes jetzt.

jau!

(bild wird noch verschärft, nur hab ich jetzt keine zeit dafür)

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