achso, noch zur emphase

im aktuellen eröffnungspost …, den ich wohl noch ändern werde, aber weil ich den link hierher jetzt doch einige male weitergab …

die hochkalorischen attitüden darin sind im grunde nicht versprechungen, auch wenn sie teils gehalten würden. der text hat damit zu tun, dass wir, also eine kleine gruppe im siewissenschonwo, einst eine veritable forums-untergruppe gründen wollten. also ich wollte, die anderen nickten. dann habe ich etwas losgetippt, was inhaltlich dem hiesigen eröffnungspost nahekam. nur sortierter, falls man sich das vorstellen mag.

dieses:

 Hier soll Raum entstehen für sachdienliche Hinweise in allgemeiner, journalistischer Manier. Die Sache selbst soll so frei bleiben, wie nur möglich. Ein Sammelbecken für all die losen Inspirationen, schreibergüßlichen Impromptues, kreativen Silbenspalten, die journalistisches Betrachten mit sich bringen.
    Also nicht eine …- Zeitung, sondern ein publizistisches Feld für Wortgewerkeltes jeder Art, Werkstatt für Schreiberlinge (fast; es ist immer „fast“ und seltenst „absolut“) jeder Couleur, Darsteller, Zeichner, Graphiker, Dichter und Klauber jeder Facon. Ein Raum für alle, die sonstwo aufflogen, beim Versuch des redlichen Sprachgebrauchs. Für zungenfertig linguistisch Verliebte, Poeten, Grammatiker, Dramatiker, Epiker und Philosophen, die in den bestehenden Gruppen nicht ankern wollen. Oder mehr können.
    Ein Club für Sprachbegabte, Geistgeile und Empathiker. Für Humanisten. Belesene, Alphabetisierte, Ergriffene.
    Reine Chaosschwärmerei, indifferente Labergemeinschaft, vibrationsreiche Esoterik gibt es anderswo. Hier sind die willkommen, deren Gesichtspunkt täglich ein anderer ist, und deren Horizont dennoch auf Ufer verzichtet.

   

die gruppengründung wurde abgelehnt. die begründung hierzu bemaß nicht inhaltliche parameter, sondern bezog sich auf forumsinterne reglements, über die an dieser stelle zu referieren müßig wäre. so blieb ich also sitzen auf den wortschnipseln und sie juckten mich wie ameisen. also postepustete ich sie los und hierher, wo sie nun drohnethronen und etwas zu tief gestimmte obertöne zierevozieren.

 

mal sehen, was drinnedran ist, nicht? die einstigen mitschreiber haben entweder den link noch nicht, oder sie absolvieren ihre frühjahrssomnolenz. aber ehrlich gesagt, ich bin es gewohnt antwortlos zu bleiben und das drauflosfragen simuliert mir den dialog.

die gruppe, übrigens, hätte „feuilleton“ heißen sollen. bitte umblättern, sinngemäß.

 

à la prochaine.

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