da draußen

blüht das leben auf. während wir unsere augen auf die bildschirme richten, sprießen an tausenden von zweigen die knospen auf. lauter geburtsjauchzer, wie winzige salatherzen, zum küssen saftig aufkeimend. jeden morgen entdecke ich mehr grün und mehr leben auf dem baum an meinem fenster.

manchmal ist es wie leise ironie, wenn wir denken, während die übrige natur nur ist. das denken hat die zeit erschaffen, es enthebt uns aus dem sein ins metasein. das mag vielerorten passen, aber der kraft, die sich jetzt äußert, sind wir jenseits der sprache ausgeliefert, ein mysterium  ist sie.

 

jucheisassa.

 

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